Ernährungstherapie

 

1. Konstitutionstypgerechte Ernährung

 

Wenn der Konstitutionstyp bekannt ist, wie Vata-Pitta oder Kapha, dann kann Ayurveda die nach Konstitution passenden Nahrungsmittel empfehlen.

 

Ein Vata Typ hat von Natur aus mehr Luft und Äther und neigt in den meisten Fälle dazu, zu viel Luft im Körper zu haben. In späteren Stadien könnte auch eine Vata Störung daraus entstehen. Um einer möglichen Störung frühzeitig vorzubeugen, werden im Ayurveda die Nahrungsmittel, die in diesem Fall das Vata reduzieren, wie süße Datteln oder Reis oder Kartoffel und süße Möhren. Diese Lebensmittel sind sehr nährend und wirken die Luftelement entgegen. Zucker und Schokolade zählen übrigens nicht dazu.

 

Ein Pitta Typ hingegen sollte in der Ernährung Lebensmittel meiden, die das Element Feuer erhöhen. Dies ist Saures wie Orange, Tomate, Fleisch, Kaffee, Alkohol und zu scharfe Gewürze.

 

Ein Kapha Typ sollte Süßes meiden, weil Süßes das Kapha erhöht: vor allem Zucker. Kapha steht für Erde und Wasser, aber auch für Schleim im Körper. Milch und Joghurt können die Schleimbildung fördern, daher sollte auch ein Kapha Typ diese Lebensmittel reduzieren.Generell kann aber auch Milch oder Joghurt im Winter ungünstig sein, weil sie eine Kapha Erkrankung wie eine Erkältung begünstigen können.

2. Diätetische Maßnahmen als ein wichtiger Anteil der Therapie neben Medikation und äußere Therapieformen wie Massage

 

Wenn man bereits an einer Erkrankung leidet, hat man möglicherweise einen Überschuss an einem oder mehren Doshas wie beim Sodbrennen, einer Pitta Überschuss Erkrankung.

Wenn man zu viel Feuer, also zu viel Säure im Körper hat, kann dies sich als Sodbrennen im Magen äußern. In diesem Fall sollte Pitta, also die Säure im Körper reduziert werden.

Der Patient bekommt ein ayurvedisches Medikament, welches gegen Sodbrennen helfen kann, eine Massage mit einem Pitta harmonisierenden, kühlenden Öl und eine Pitta reduzierende Ernährungsmaßnahme: Säure enthaltende oder Säure produzierende Nahrungsmittel zu reduzieren und möglichst meiden.

 

Für eine erfolgreiche Therapie reicht es manchmal nicht aus, nur Pitta senkende Medikamente Wenn der Patient aber jeden Tag in seinen Mahlzeiten eine Pitta erhöhende Lebensmittel zu sich nimmt, wird es kontraproduktiv zur Therapie. Deswegen ist es sinnvoll, äußere Behandlung wie Massage, Medikamente und Ernährungsmaßnahme in einer Linie zu halten: Pitta reduzieren.

 

Außerdem ist die heilende Wirkung von bestimmten Nahrungsmitteln und Gewürze nicht zu unterschätzen. Pfeffer und Ingwer können zum Beispiel den Körper von Toxinen reinigen.

3. Ayurvedische Tipps zur gesunden Ernährung

 

-> Leicht verdauchliche und Stoffwechsel fördernde Lebensmittel bevorzugen

  • gedünstetes Gemüse
  • gedünstetes Obst
  • Reis
  • Linsen

-> Schwer verdauchliche Lebensmittel reduzieren, besser meiden

  • rotes Fleisch wie Rind oder Schwein
  • Milch und Milchprodukte wie Käse
  • Weizen
  • Fritierte Speisen
  • Kalte Speisen

-> Möglichst warm trinken und warm essen

-> Regelmäßige Mahlzeiten einhalten

-> Zwischen den Mahlzeiten nicht essen

-> Abends nach 20Uhr nichts mehr essen

Mi-Kyung Lee

Heilpraktikerin

 

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